Die (Privat-) Eigentumsfrage ist zurück.

Dass die Grenzen der Vernunft privateigentümlicher Aneignungsvermögen (und damit die Frage, wie gegebenenfalls über sie hinaus zu gelangen wäre) beginnen, wieder zu einem Thema gesellschaftlicher Debatten zu werden, ist natürlich höchst spannend.

Das vom Erfolg der Berliner Volksabstimmung „Deutsche Wohnen enteignen“ angestoßene öffentliche Nachdenken dürfte mit dem Thema Wohnen nicht enden.

Zur Einstimmung ein Vortrag von Dr.in Sabine Nuss, den sie am 9. Sept. 2021 beim Club of Vienna in Wien, gehalten hat.

Auf ihrer YouTube Seite schreiben die Veranstalter:

Die Aneignung von Natur durch den Menschen ist und war immer schon Bedingung seines Überlebens. In welcher Gesellschaftsform er dies jedoch tut, darin unterscheiden sich die Epochen. Die moderne Ökonomie hat nun eine ganz spezifische Form dieser Aneignung hervorgebracht. Sie beruht wesentlich auf einer Ordnung des Privateigentums, gekennzeichnet sowohl von sozialer Exklusion als auch von einer enormen Produktivitätsdynamik. Diese gefährdet die Lebensbedingungen der Menschen auf dem Planeten in einer nie gekannten Art und Weise. Die immer wieder kehrenden Warnungen zu den erwartbaren Folgen des Klimawandels sorgen zwar für jeweils aufgeregte gesellschaftliche Debatten, die Rolle des Privateigentums wird dabei jedoch selten in den Fokus gerückt

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