Geschützt: Mit Marx ins Anthropozän? Warum es jetzt vernünftig sein könnte, mehr (Öko-) Kommunismus zu wagen

31. Mai 2018

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Work in Progress: Anmerkungen zum Anthropozän

6. Mai 2018

Andreas Zielcke fragt in seinem am  in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Beitrag zur SZ-Serie

 Das Anthropozän Gegen die Naturgewalt Mensch

Seit der Entstehung der Nationalstaaten bedeutet Selbststeuerung, politische Souveränität auszuüben. Unter demokratischen Vorzeichen heißt dies, dass alle Regierungsgewalt vom Volke ausgeht. Was aber bedeutet Selbststeuerung, wenn vom Volke eine Naturgewalt ausgeht? Wenn die Menschen nicht ihren politischen Absichten Gestalt geben, sondern das Weltklima aufheizen, die Kreisläufe auf dem Land und im Ozean schädigen, den Planeten übervölkern, die Ressourcen erschöpfen und den Erdball vermüllen?

Nun, das bedeutet, dass das menschliche Selbst Subjekt einer sein Handeln  und Bedenken bestimmenden gesellschaftlichen Struktur ist, die ihm als eine Naturgewalt gegenüber tritt, und was als Selbststeuerung des Volkes erscheint also in Wirklichkeit die Selbststeuerung einer Naturgewalt ist, also keine kulturelle Leistung  miteinander kooperierender menschlicher Individuen. Das ist so, …

„… solange die Menschen sich in der naturwüchsigen Gesellschaft befinden, solange also die Spaltung zwischen dem besondern und gemeinsamen Interesse existiert, solange die Tätigkeit also nicht freiwillig, sondern naturwüchsig geteilt ist, die eigne Tat des Menschen ihm zu einer fremden, gegenüberstehenden Macht wird, die ihn unterjocht, statt daß er sie beherrscht.

Marx/Engels: Die deutsche Ideologie, MEW Bd. 3, S. 33

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