Alles Gut(e) Kapital?

22. November 2009

Während man sich früher  in der Natur umschaute, wenn technische oder ökonomische Erscheinungen auf einen Begriff  zu bringen waren, ist es heute meist umgekehrt.  Arbeitsspeicher leer? Neustart notwendig? Liest sich wie ein Psycho-Ratgeber, oder? Die überraschende Erkenntnis: Erfahrungen mit Artefakten können zum besseren Naturverständnis beitragen.

Ob aber die Ausdehnung „des Kapitalbegriffes“ auf alle möglichen Formen sozialer und natürlicher Potenziale zur Schaffung eines Nutzens ein Gewinn ist?

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SCHWARZ-GELD regiert!

27. Oktober 2009

n-tv 12.07.2015

WM-Vergabe an Russland und Katar28 neue Hinweise auf Geldwäsche

Die Ermittler der Schweizer Bundesanwaltschaft finden immer mehr Hinweise auf Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaften an Katar und Russland. Die Spuren deuten auf Geldwäsche hin.

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Die Sachen hier sind ja inzwischen olle Kamellen. Aber manchmal gibt es doch richtig Neues vom falschen Alten

Spiegel Online am 30. November2014

„Die ungewöhnlich hohen Ausgaben der früheren FDP-Bundestagsfraktion für Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen den Bundesrechnungshof. Allein in den Jahren 2009 bis 2013 gab die inzwischen aus dem Parlament ausgeschiedene Fraktion dafür 17,3 Millionen Euro aus – mehr als die Fraktionen von CDU/CSU, SPD und Grünen zusammen. Der Rechnungshof prüft nun, ob von diesem aus Steuergeldern gespeisten Etat die Partei in 2013 womöglich unrechtmäßig profitiert hat.“

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Spiegel-online 10.12.2011

Parteispenden Heckler & Koch zahlte an FDP

Die Waffenfirma Heckler & Koch hat der FDP in den vergangenen zwei Jahren 20.000 Euro gespendet – möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit einem heiklen Mexiko-Geschäft. Das Geld floss unter anderem an den Ortsverband von Ernst Burgbacher, Staatssekretär im Wirtschaftsministerium.

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Lobbyisten am Hebel der Macht

Experten warnen vor zunehmender Einflussnahme

  • Atomlobbyist im Umweltministerium
  • Ex-Bankmanager im Verkehrsministerium
  • Lobbyist im Gesundheitsministerium

Absteigprämie: Deutsche Hotellobby hatte die Sektkorken knallen lassen!

Als im November 2009 die Mauerfall-Gedenkfeiern gerade ihrem Höhepunkt entgegen gingen, hatten auch die Funktionäre des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga)  zur Party in die Parlamentarische Gesellschaft nahe des Brandenburger Tors geladen.

Anlass der Sause war, dass das Regierungskabinett gerade bei einer Sondersitzung ein Gesetz auf den Weg gebracht hatte, das der Branche milliardenschwere Subventionen beschert:

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Schwarz-Geld… ? äh Gelb in die Klimakatastrophe

26. Oktober 2009

»Auf EU-Ebene werden wir uns gegen die Einführung von Klimazöllen und CO2-Abgaben einsetzen.«

Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP

Entdeckt im Zeitgeistblog

Außerdem:

„Wir setzen uns dafür ein, dass energieintensive Unternehmen, die im internationalen Wettbewerb Nachteile befürchten müssen, weiterhin von der Versteigerung der Emissionsrechte ausgenommen bleiben.“

Koalitionsvertrag S. 27

pinguine

Siehe auch den Kommentar zum energiepolitischen Teil des Koalitionssvertrag von Hans-Josef Fell, MdB und Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen bei photovoltaik-guide.de

Längere AKW-Laufzeiten, neue Kohlekraftwerke und Ausbau der Erneuerbaren Energien passen nicht zusammen. Es ist eine Mogelpackung zu Lasten des Klimas, zu Lasten des Wettbewerbs und zu Lasten der Energieverbraucher.

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Wunderbar: Wirtschaftsnobelpreis gegen den „Tragik der Allmende“ / „Homo-Ökonomikus“ Unsinn!

13. Oktober 2009

Mal ein gutes Zeitzeichen: Eine Politologin bekommt den Wirtschafts-Nobelpreis, die  dem neoliberalen „Tragik der Allmende“ Dogma, (das stets private, also nicht sozial vermittelte = miteinander nicht abgesproche  und abgestimmte Aneignung voraussetzt, als wäre das ein Naturgesetz),  mittels interdisziplinärer Forschung mit öko-anthropologischen und psychologischen Ansätzen Substanzielles entgegen setzt. Wunderbar!

Dass sich die sozialdemokratisch-keynsianistische FR enttäuscht zeigt, sagt wohl mehr über den Kritiker (den ansonsten geschätzten Robert Heusinger) aus als über die als „harmlos“ geschmähte Elinor Ostrom.

Mehr Infos

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Thüringer Pastfood

1. Oktober 2009

Thueringer-BratwurstThüringer nun doch mit Catchup (Marke Matschie)

Wohl bekomm’s!

Mehr zum Projekt 18 – X


ATOMKRAFTGEGNER SCHALTEN SICH EIN!

23. August 2009

Impressionen vom 5.9.09 in Berlin

Ententfremdung: Die Gesellschaft beginnt, sich Gedanken über
ihre Produktionsmittel zu machen. Wer sollte über
deren Entwicklung und Einsatz (zu welchem Zweck)
wie entscheiden?
Greenpeace zum Thema Atomkraft
Greenpeace-Kalender 365 Gründe gegen Atomkraft
Eurosolar/IPPNW Fakten zur Atomenergie
BUND Themen: AtomkraftMütter gegen Atomkraft

 

BMU über Atomenergie und Strahlenschutz

IPPNW: Gesundheitliche Folgen von Tschernobyl – 20 Jahre nach der Reaktorkatastrophe
IPPNW: Atomenergie & Gesundheit
IPPNW: Atomenergie und das Atommüll-Problem
IPPNW: Atomenergie & Sicherheit
Stromwechsel jetzt! – Ökostrom statt Atom!

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GREENWASHING

30. Juli 2009

Als ein Prozess sozialer Emanzipation innerhalb der gegebenen Verhältnisse sehe ich (Öko-) Sozialismus als  sukzessive Entwicklung und Verallgemeinerung der Möglichkeit, Zwecke und Mittel menschlicher Bereicherung in einer Weise miteinander abzustimmen, dass die  sozialen und ökologischen Voraussetzungen und Wirkungen der Produktion in die Entscheidung einbezogen werden müssen.

Bevor eine als solche handlungsfähige menschliche Weltgemeinschaft geschaffen und diese Befähigung damit der weltweit vorherrschende soziale Prozess werden kann,  geschieht sie notgedrungen ökokapitalistisch gebremst, sehr widersprüchlich und nimmt oft paradoxe Formen an.

So kann z.B.  Greenwashing durchaus zum  Moment des  Fortschritts sozialer Emanzipation werden, wenn,  oder besser in so weit es gelingt, gegenüber einer breiten Öffentlichkeit die Unterschiede zwischen wirklichen Fortschritten in der umweltbewussten Gestaltung und bloßen Wortschritten, die über den größten Teil der Wirklichkeit nur hinwegtäuschen, aufzudecken.

Weil sich Greenwasher immerhin dazu genötigt sehen,sich zu einer  umweltbewussten bzw. menschenwürdigen Produktion und Produktgestaltung zu bekennen, sind sie auch genötigt, sich gegenüber Vorwürfen der Irreführung zu rechtfertigen und für ihr gesamtes Handeln gerade stehen zu müssen

In dem Sinne sollen hier nach und nach einige Beispiele des Greenwashing zusammengetragen werden.

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Peterchens Mondfahrt!

13. Juni 2009

mondWer Marx hinterm Mond sucht, wird vor allem auf der dunklen Seite fündig. Projektor an: der alte Film mit den gewohnten Vorurteilen wird abgespult. Ein paar Erinnerungsfotos! Wow! Der philosophische Beweis ist erbracht: Marxisten leben hinterm Mond, haben sich als wahre Herren der Finsternis  erwiesen und sind sehr, sehr böse.

Konkret klingt das in Etwa so:

Dschihad der gebenden Hand:

Für Marx beginnt Kapitalismus fälschlicherweise mit Landdiebstahl. Darauf baut er eine Theorie der Erbsünde auf mit deren Hilfe dann später zurückgeklaut werden soll! Das geschieht auch inzwischen. Der Staat und von ihm ernährte Schmarotzer klauen den Produktiven (produktive Arbeiter, Bestsellerautoren und Unternehmer)  ihr wohlverdientes Geld.  Sie haben einen Semisozialismus aufgebaut und enteignen damit  die Leistungsstarken.  Schuld daran tragen neben den Marxisten professionelle Geldverleiher deren Gier nach Zinsen der Staat befriedigen muss. Aber nicht mehr lange:

Gegen die raffende „Wissenschaft der nehmenden Hand“ aber gibt es bald die „Revolution der gebenden Hand“. Die gehört den produktiven Arbeitern der Stirn und der Faust sowie den ebenso produktiven Unternehmern. Und diese Hand wird dann schon den Dieben und Schmarotzern (Staatsdiener, Geldverleiher und Erwerbslose) die Hand abschlagen, deren Zwangssteuern abschaffen und dafür ein auf freiwillige Spenden beruhendes Freude-durch-Kraft-System aufbauen, welche dem Privateigentum wieder den ihm gebührenden Respekt zurückgibt, der ihm von  Marxisten und gierigen Geldverleihern geraubt worden war.

Was wie Oberlippenbartfantasien aus dem letzten Jahrhundert klingt,  ist ganz frisch und stammt von niemand anderem als dem prominenten Fernsehphilosoph Peter Sloterdijk.

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Verschmutzungsrechtehandel – Keime einer sozialistischen Marktwirtschaft oder ökokapitalistischer Selbstbetrug?

19. Mai 2009

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Global Umweltschutzziele festlegen, nach den lokal besten Aufwand-Nutzen Relationen schauen und die Umweltschutzmittel dort einsetzen, wo sie den größtmöglichen Nutzen bringen! Klingt wie ökosozialistisches Ressourcenmanagement, ist aber als Verschmutzungsrecht-Handel das ökokapitalistische Mittel der Wahl:

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The Story of Stuff

9. Mai 2009